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Rezension: „Das Feuer der Erde“

Wo soll ich nur anfangen? Diese Frage stellt sich mir, nachdem ich mich durch dieses Buch gekämpft habe. Wäre es nicht so kurz, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen.

Fange ich doch mit dem Positiven an:
Das Cover wirkt schön modern und ansprechend. Auch der Klappentext klingt erst mal sehr spannend und vielversprechend. Die ersten 40 Seiten (welche ich vorher als Leseprobe hatte) waren spannend und fesselnd.
Ein letzter positiver Punkt wird am Ende noch einmal angesprochen.

Jetzt leider zu den negativen Punkten:
Direkt beim ersten Aufschlagen des Buches, dachte ich mir, dass sieht aus, als hätte ich ein Buch in den Händen, welches vor einer halben Ewigkeit gedruckt war.
Leider wird die Spannung nicht wirklich aufrecht gehalten. Vielmehr bekommt man jede Menge Szenen, welche für mich eher jeweils als ein neuer Beginn der eigentlichen Handlung sein könnte.

An manchen Punkten dachte ich mir, irgendwie ist das fast so wie eine Szene in dem Film „2012“ und konnte diese dann auch direkt vor mir sehen. Eigentlich ist es etwas Gutes, wenn man sich das Geschehen vorstellen kann, jedoch ist dies in diesem Fall eher das genaue Gegenteil.

Und dann sind mir einige Punkte beim Lesen aufgefallen. Ich frage mich, wie gründlich das Lektorrat und das Korrektorat gearbeitet haben, weil zwei der drei von mir entdeckten Fehler, sollten in keinem Buch auftauchen. Das mal ein Buchstabe oder Satzzeichen fehlt, ist für mich noch aktzektabel, solange dies nicht auf jeder Seite der Fall ist.

Jedoch sollte man nicht ein Wort(in diesem Fall ein Nachname) direkt doppelt hintereinander schreiben. Beispiel zur Veranschaulichung: Person heißt Max Muster und wird dann kurz darauf als ‚Mr. Muster Muster‘ gedruckt.
Doch noch schlimmer kam es, als diese Wiederholung auf einmal mit einer ganzen Zeile passiert ist.
So etwas darf einfach nicht passieren!

Außerdem sollte der Autor sich auf eine Schreibweise festlegen. In den Kapitelüberschriften, welche hier die Handlungsorte waren, stand ‚North Dakota‘. Im eigentlichen Kapitel wurde es jedoch die ganze Zeit ‚Nord Dakota‘ geschrieben. Entweder oder, aber nicht Beides.

Als letzten negativen Punkt, ist mir aufgefallen, dass gegen Ende die Seiten schief gedruckt wurden. Ist also kein professionell gedrucktes Buch.

Ein letzter schöner Punkt ist, dass ein schönes Lesezeichen schon beilag.

Mein Fazit: Bei den ganzen Fehlern im Buch, könnte man eher meinen, man hat ein Mängelexemplar in der Hand. Die Grundidee ist gut, jedoch wurde sie nicht zufriedenstellend umgesetzt.
Von mir gibt es hier keine Empfehlung. 2 von 5 Buchstabenratten

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