Krimi/Thriller,  Rezensionen

Rezension: „Auris“ von Vincent Kliesch

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gelesen hatte, dachte ich, es würde um einen Experten gehen, welcher mit seinen Fähigkeiten der Polizei bei der Lösung eines Falles helfen würde.

Doch die eigentliche Handlung ist komplett anders:
Der Experte Hegel, von allen nur „Auris“ genannt, gesteht einen Mord und landet dafür im Gefängnis. Doch hat er diesen Mord wirklich begangen? Eine Person glaubt fest an seine Unschuld. Die Journalistin und Podcasterin Jula ist der festen Überzeugung, dass Hegel den Mord nie begangen hat und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Doch um so tiefer sie gräbt, desto gefährlicher wird es. Nicht nur für sie, sondern auch die Menschen, welche ihr etwas bedeuten.

Obwohl ich mit einer anderen Vorstellung begonnen habe zu lesen, hat das Buch mich trotzdem sehr schnell gefesselt. Die Spannung lässt nie nach und sorgt dafür, dass man immer wieder auf ein Neues mitfiebern muss und dadurch automatisch weiterlesen muss.
Das Ende hätte ich so nicht erwartet und es lässt einige Fragen noch unbeantwortet. Doch da es eine Fortsetzung geben wird, ist dies sogar ein gut gelungener Abschluss des Buches und lässt mich nur ungeduldiger auf das nächste Buch warten.

Einzig allein das Cover sorgt für leichten Punktabzug. Ich finde es nicht schön, dass im Grunde der Name „Fitzek“ als erstes einem ins Auge sticht, da dieser in dem knalligem Rot gedruckt wurde. Dieser hatte zwar die Idee dazu, doch geschrieben hat das ganze der Herr Kliesch, welcher in dezentem Grau darüber gedruckt wurde.
Mir hätte es besser gefallen, wenn „Nach einer Idee von Sebastian Fitzek“ dezenter aufs Cover oder sogar erst im Innenteil auf die erste Seite gedruckt worden wäre.
Die Gestaltung des Buchtitels finde ich jedoch wieder sehr gut gelungen und zum Inhalt passend.

Fazit: Die Handlung überzeugt mich von Anfang bis zum Ende. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Spannend von Seite 1 – 345.

Von mir gibt es 4,5/5 Buchstabenratten. Einzig das Cover sorgte für den leichten Abzug.

Hinterlasse einen Kommentar...