LGBTQ+,  Rezensionen

Rezension: „In Love with Adam“ von Liam Erpenbach

Klappentext:
Sam ist ein Außenseiter. Seit er seinen besten Freund verloren hat, zieht er sich immer mehr in sich und seine Bücherwelt zurück. Seine Klassenkameraden geben ihm das Gefühl, dass er anders ist, und so fühlt er sich auch. Bis er Adam, dem gut aussehenden und beliebten Footbalstar der Schule, in einer Buchhandlung begegnet und sich alles verändert. Adam weicht Sam nicht mehr von der Seite und in seiner Gegenwart hat Sam endlich das Gefühl, richtig zu sein, so wie er ist. Doch Adam darf niemals herausfinden, dass sein Herz etwas zu schnell schlägt, wenn er in seine grauen Augen blickt und er nachts von Adams weichen Lippen träumt… Erst als Sam die Tagebücher seines Großvaters findet, versteht er, was es heißt ein Leben lang ein Geheimnis zu hüten. Wird er den Mut finden, zu seinen Gefühlen zu stehen?

Rezension:
Fangen wir beim Cover an. Es ist ein für das Genre typisches Cover, dass jedoch auch alles wichtige darstellt und man dadurch das Buch auch mal in die Hand nimmt, um es sich genauer anzuschauen. Beim Lesen jedoch fand ich, dass die abgebildeten Jungs vielleicht etwas zu alt für die Darstellung der eigentlichen Charaktere sind. Dies ist jedoch nur meine eigene Einschätzung und hat für mich auch keinen Einfluss auf meine Meinung. Was zählt ist der Inhalt.
Und der Inhalt ist bei diesem Buch absolut lesenswert. Wer jetzt aber eine komplexe und verstrickte Liebesgeschichte erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Liebe muss ja auch nicht immer kompliziert sein.
Zwar ist die große Liebe auch hier nicht direkt zu Beginn vorhanden – das wäre ja auch eher langweilig und würde kaum noch Spannung aufbauen – und doch merkt man beim Lesen schon, wie es eigentlich zwischen den beiden Hauptcharakteren knistert. Auch ist hier sehr gut beschrieben, wie einer der Hauptcharaktere sich erst einmal seiner Gefühle wahr werden muss.
Die Geschichte liest sich sehr leicht und verständlich. Schneller als man ahnt, hat man die letzte Seite gelesen und wünscht sich direkt, es würde noch weiter gehen.
Leider gibt es noch viel zu wenig Bücher mit LGBTQ+ Handlung, doch dieses Buch ist ein würdiger Vertreter dieses Genre.

Fazit: Ein Buch, dass ich noch endlos hätte weiter lesen können. Ein Meisterwerk des Genre. Von mir gibt es 5 von 5 Buchstabenratten.

Hier kommt ihr zu der Buchseite des Verlages, wo ihr auch eine Leseprobe findet.

3 Kommentare

  • Nadine

    Also mir hat das Buch gut gefallen. Ein paar Einblicke direkt nach dem Unfall hätte ich schön gefunden und hätte es meiner Meinung nach noch etwas runder gemacht. Und das Ende war mir zu abrupt. 🙂 Aber ich habe ihm 3,5 von 5 Sternen gegeben .

    • Buchstabenratte

      Man bekommt ja im Laufe des Buches schon mit, wie es Sam nach dem Unfall in etwa geht bzw. wie er sich danach fühlt. Und mehr hätte meiner Meinung nach nicht zum Rest der Handlung gepasst. Und das Ende lässt vllt auf eine Fortsetzung hoffen.

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