Klappentext:
Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt.

Rezension:
Erst einmal möchte ich auf das Cover eingehen. Ich finde durch die wenigen Farben – es sind ja eigentlich nur zwei – kommt es richtig gut zur Geltung. Auch interessant ist die Integration des QR-Codes in der Mitte. Jedoch lässt sich dieser nicht umbedingt einfach scannen. Mein im Handy integrierter Scanner konnte diesen nicht scannen, jedoch ein aus dem App-Store herunter geladener konnte diesen scannen.
Doch die Website, die sich dahinter verbirgt ist enttäuschend:
Nach den Angaben im Buchinneren, soll man dort auf eine Puzzleseite kommen, jedoch landet man dort nur auf einer erweiterten Seite über das Buch. Und das finde ich echt schade, vor allem, da dass Buch erst am 30. September 2019 erschienen ist.
Nun aber zum Inhalt:
Im Grunde gibt es zwei Handlungsstränge zu zwei verschiedenen Zeiten und doch sind sie miteinander irgendwie verknüpft. Zu Beginn bekommen wir aus der Ich-Perspektive mit, wie dieser, welcher von allen nur Funkelauge genannt wird, auf der Suche nach einer bestimmten Frau ist. Diese Frau, Vincha, soll ihm die Geschichte des Puzzlers Rafik erzählen. Und da sind wir auch schon beim zweiten Handlungsstrang. Dieser spielt etwa 15-20 Jahre vorher und ist aus der dritten Person erzählt. Am Ende werden diese beiden Handlungsstränge sehr gekonnt miteinander verbunden.
Während dem Lesen dachte ich immer, ich hätte eine Ahnung, wer Funkelauge wirklich ist, jedoch wurde diese Theorie dann sehr schnell widerlegt. Diese Frage bleibt am Ende dann jedoch offen, genauso wie das Ende an sich. Da ist es sehr beruhigend, dass der Autor bereits an der Fortsetzung arbeitet. Auf diese bin ich definitiv gespannt.
Auf eine Stelle im Buch muss ich jedoch noch einmal eingehen – ohne dabei wirklich zu spoilern:
Dort reist Rafik mit der Langbahn aus der Stadt der Türme nach Norden. Dadurch landet er im „Bienenstock“. Schaut man sich jedoch jetzt die Karte – welche vorne im Buch abgedruckt ist – an, sieht man, dass der Bienenstock am Ende der westlichen Langbahn liegt. Wie ist dies jedoch möglich, wenn Rafik mit der Langbahn nach Norden fährt?
Entweder ist hier ein Übersetzungsfehler passiert, es ist im Original schon falsch, es ist missverständlich formuliert worden oder die Karte ist einfach falsch.

Fazit: Eine gelungene Mischung aus Dystopie, Fantasy und Science-Fiction. Von mir gibt es 4 von 5 Buchstabenratten.

Ihr wollt in dieses Meisterwerk rein lesen? Dann gibt es hier die Leseprobe.

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Und hier könnt ihr noch ein interessantes Interview mit dem Autor lesen.


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